Auch Telematik-Tarife sind teuer

Der große Autoversicherung Vergleich ist zwar vorbei. Denn die meisten Verträge rund ums Auto sind Jahresverträge, die von 1.1. bis 31.12. eines Jahres gelten und zum 30.11. gekündigt werden müssen. Es gibt aber auch sehr viele Neuverträge, die unterjährig abgeschlossen sind. Dies trifft zum Teil auch auf die neuen Telematik-Tarife zu. Doch wer sich einbildet, dass diese günstig sind, der irrt sich. Denn zusätzlich zu den normalen Tarifen kommt auch noch die im Auto verbaute Technik hinzu, die von den Versicherten ebenfalls getragen werden muss in Form einer jährlichen Pauschale. Das ist der große Haken bei den Telematik-Tarifen. Und diese belohnen bekanntlich – wenn man sich schon mal darüber informiert hat – die Fahrer, die sich immer an die Geschwindigkeit halten und nicht oft in der Nacht fahren und nicht zu scharf bremsen (häufig im fließenden Verkehr beim Aufkommen einer gefährlichen Verkehrssituation kaum realisierbar).

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


Ideal für junge Fahrer?

Die Versicherungen haben sich dabei eine bestimmte Zielgruppe für die Telematik-Tarife ausgesucht – die jungen Fahrer. Doch ob die wirklich sich so an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten? Erstaunlicherweise warf man in Bezug auf die Telematik-Tarife durchaus auch schon mal vorherige Statistiken einfach über Bord, die nämlich besagten, dass die jungen Fahrer ein Risiko auf den Straßen seien. So mancher ältere Fahrer wird sich da schon ein bisschen benachteiligt fühlen. Wobei einen Telematik-Tarif darf schließlich jeder abschließen! Die Frage ist jedoch, ob sich dieser auch wirklich lohnt. Denn die Ersparnis muss schon deutlich sein, weil die Kosten für die Technik auch sehr hoch sind.