Ausflug zum Kloster Kykkos (Zypern)

Zusammen mit meiner Freundin war ich in unseren Badeferien Zypern unterwegs. Allerdings haben wir es nur knapp 3 Tage am Strand ausgehalten, weil es uns beiden dann zu langweilig wurde. Natürlich ist es schön, die Füße in den Sand zu stecken, die ganze Zeit zu schlafen und sich ab und zu einmal umzudrehen, damit man keinen Sonnenbrand bekommt und zwischendurch schwimmen zu gehen, um sich abzukühlen, aber irgendwann wird das Ganze auch verdammt langweilig. Vor allem, wenn man sein Buch zu Ende gelesen hat und keine Lust mehr hat, durch Zeitungen zu blättern. Wir haben uns dann vor Ort ein paar Flyer angeschaut und überlegt, was wir machen wollten. Es gab viele Aktivitäten und so freuten wir uns schon darauf, jeden Tag etwas anderes zu unternehmen. Wir haben viele Ausflugsziele gefunden, die sich bei unserem Ort in der Nähe befunden haben und so sind wir auch zum Kloster Kykkos aufgebrochen. Es liegt rund 10 km westlich von Pedoulas entfernt im Troodos. Es ist wegen seiner Marienikone weit über die Grenzen von Zypern bekannt und so das mächtigste Kloster, das es in Zypern überhaupt gibt.

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Foto: dimitrisvetsikas1969 / pixabay

Man erreicht das Kloster über eine sehr kurvige Straße. Wir sind mit dem Bus hoch gefahren, damit wir unser Auto nicht oben abstellen mussten. Wir haben irgendwie damit gerechnet, dass es nicht viele Parkplätze gibt und so war es dann auch. Der Bus war also eine gute Entscheidung gewesen. Als erstes sieht man die Anlage des Klosters auf Zypern. Früher wurde sie immer wieder durch Erdbeben und Brände zerstört. Die Anlage, die man heute sehen kann, stammt aus dem 19. und 20. Jahrhundert und ist damit also nicht besonders alt. Schön anzusehen ist sie aber trotzdem und so wurden die meisten Fresken und Mosaike in den 1990er Jahren erschaffen. Es gibt viele symbolische Werte, die sich in dem Kloster befinden. So gibt es einen schwarzen Arm, der angeblich an den Frevel eines Schwarzen erinnern soll, der sich eine Zigarette an der Öllampe der Ikone angezündet haben soll. Sein Arm soll sich daraufhin in Bronze verwandelt haben, der sich nun im Kloster befindet Eine andere Sage geht über einen Seemann, der aus Dankbarkeit für seine Rettung das Schwert eines Schwertfisches spendete. Es ist im Kircheninneren zu sehen.