Auto versichern in Japan und Australien

Überall auf der Welt gibt es Dinge, die anders sind. Dies trifft auch beim Autos versichern zu. In vielen Ländern ist zumindest die Haftpflicht eine Pflichtversicherung. Doch es heißt eben nicht nur „Andere Länder, andere Sitten“, sondern auch „Andere Länder und damit auch andere Gesetze und andere Arten die Autos zu versichern“. Einige spezielle Beispiele sind die Länder Japan und Australien. Auch wenn sie geografisch gesehen so dicht beisammen liegen, darf man nicht unterschätzen, dass die Gesetzgebung eben eine ganz andere ist. Außerdem wird Australien nur das 5. Kontinent genannt und Japan ist in Asien die Wirtschaftsmacht schlechthin – längst kein Entwicklungsland mehr und sehr fortschriftlich.

Foto: mgprojects / pixelio.de
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Japan vs. Australien

Die Autoversicherung in Japan ist derzeit allerdings in der Krise. Denn die Beiträge stagnieren und die Schäden steigen und die Zahl der Autos auch. Dazu gibt es das Problem der Demografie. Das heißt es gibt immer mehr ältere Menschen, die in Japan Auto fahren möchten. Und ältere Autofahrer verursachen in Japan nun einmal eine ganze Reihe von Problemen. Denn sie verursachen eine ganze Reihe von Unfälle – mehr als die jüngeren Autofahrer. Das Problem kennt man auch in Deutschland. Und dennoch kann man den älteren Autofahrern nicht einfach so die Prämien erhöhen. Denn es gibt auch Ausnahmen. In Japan gilt schließlich auch der Grundsatz, dass nicht eine Personengruppe vorverurteilt wird. In Australien gibt es indes die Rego, Third Party Personal Insurance, Third Party Property Insurance, aber auch RAC und NRMA und die Thematik Selbstbehalt-Ausschluss-Versicherung (SBAV) – Begriffe, die man sich merken sollte.