Camping – selbstbestimmt Urlaub machen

Alle Welt zieht es weit weg von zuhause, wenn es ums Urlaub machen geht. Doch gerade viele Deutsche hält es in den letzten zwei Jahren im eigenen Land. Dadurch hat die Campingbranche einen wahren Aufwind erfahren. Doch es gibt deutschlandweit Campingfans und Campinghasser. Man kann sagen, dass sich das auch in Ost und West aufteilt, auch wenn das bestimmte Parteien nicht gerne hören. Doch die Ossis, die mehr dem Osten Europas zugewandt scheinen, sehen sich als wahre Campingfans, und zwar wenn am dortigen See oder Strand auch noch FKK zugelassen ist. Die Wessis mögen es indes eher romantisch und wollen an einem Baggersee campen, wo sehr viel Natur ist. Und viele sähen es natürlich auch gerne, wenn Wildcampen wie in Skandinavien gestattet würde. Doch das ist wegen der geltenden Gesetze in Deutschland nicht möglich. Doch selbst das sehen Politiker bzw. Anhänger der rechtspopulistischen Parteien in Deutschland anders. Letztlich ist beim Camping aber Gesetz doch Gesetz!

Foto: Norbert Schmitz  / pixelio.de
Foto: Norbert Schmitz / pixelio.de


Campen – wo und wann man will

Dennoch ist das Campen in Deutschland inzwischen eine Sache, die man recht liberal sieht. Denn einige Bauern lassen auch zu, dass auf ihrem Hof bzw. ihrer Wiese unentgeltlich gecampt wird – wie das in Skandinavien durch das Jedermanngesetz geregelt ist. In Deutschland wird es dies aber in naher Zukunft nicht geben. Dabei gehören zu den typischen Campern vor allem diejenigen heute, die in die Gesellschaft sehr gut eingebunden sind – Familien mit Kindern, die sich in vielen Hotels eh fehl am Platze fühlen, weil es durchaus auch Gang und Gebe ist, dass man sich über Kinder beschwert.