Die ursprüngliche Natur Madeiras

Ich wollte unbedingt einmal nach Madeira fliegen, um dort Wandern zu gehen, denn die Insel ist einmalig. Die Natur ist wunderschön und es gibt viele Wanderwege, auf denen man entlang wandern kann. Meine Freundin war von der Idee genauso begeistert wie ich und so haben wir uns nach einem guten Angebot umgeschaut, bei dem es um Wandern Madeira ging. Besonders interessant fand ich, dass Madeira in den Küstenregionen noch Restbestände von der ursprünglichen Vegetation aufweist, da sich hier keine Menschen angesiedelt haben. Die Ecken sind einfach so geblieben, wie sie vor 1000 Jahren waren und das macht die Gegend zu etwas ganze Besonderem. Auf der restlichen Insel hat sich das Einwirken der Menschen stark ausgewirkt. Es gibt angelegte Parks, aber auch Teile der Insel, die geschützt sind, in denen man durch Parks wandern kann. Wir wollten aber die richtige Natur auf der Insel kennenlernen und so haben wir uns einer Wandergruppe angeschlossen, die jährlich mehrere Wanderungen auf Madeira anbietet. Wir gingen also in die ursprüngliche Vegetation und merkten schnell, dass es hier so gut wie keine Wanderwege gibt. Immer an der Küste lang konnte man sich aber gut halten. Bäume gibt es in diesen Regionen selten, denn die Temperaturen sind ganzjährig mild und es gibt nur wenig Niederschläge.

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Foto: derfla / pixabay

Sie sind damit nicht ausreichend versorgt. Früher war der Drachenbaum häufig zu finden, aber heutzutage gibt es ihn nicht mehr in der freien Natur. In den Parks auf Madeira kann man ihn aber oft sehen, denn er sieht schön aus und lockt viele Besucher an. Typisch für die Küstenregionen sind niedrige Sträucher und Kräuter, aber auch sukkulente Pflanzen. Optisch ein unvergessliches Bild, denn Kakteen in freier Wildbahn sind heute nicht mehr viel auf Inseln zu finden. Auch gibt es hier endemische Arten, die typisch für Madeira und auch Makaronesien sind und nur auf diese Gegenden beschränkt sind. So gibt es den Fischfang- Wolfsmilch, der bis zu zwei Meter hoch werden kann und vor allem an der Küste zu sehen ist. In den Felsenregionen gibt es Drüsen- Aeonium an den Felswänden und Kleb- Aeonium, das einen kleinen Strauch darstellt. Die Wanderungen auf Madeira haben mir wirklich gut gefallen.