Malediven gehört trotz allem zu den Top Reisezielen 2016

Wohin soll man 2016 reisen. Der anhaltende Terror der IS und auch die politischen Verwicklungen im Land allgemein bringt immer mehr Verbraucher dazu gewohnte Urlaubsziele einfach außenvorzulassen und sich nach Neuem umzusehen. Da rücken auch ganz leicht einmal Urlaubsziele i den Fokus, an die man bisher noch gar nicht dachte. Hierzu gehören unter andrem die Kapverden oder auch für einige die Kanarischen Inseln oder die Balearen (außer Mallorca gibt es noch andere Baleareninseln!) und auch die Malediven oder die Seychellen. Im Fall von einem geplanten Malediven Urlaub muss man aber auch die Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate im Kopf haben. Denn auch hier herrscht teils große IS-Terrorgefahr und außerdem ein innenpolitischer Machtkampf. 2013 kam es sogar dazu, dass das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für die Malediven aussprach. Die Touristeninseln seien aber nicht betroffen, wie es immer wieder von Seiten der Regierung heißt.

Foto: H. Hoppe  / pixelio.de
Foto: H. Hoppe / pixelio.de


Vorteil Klima

Ein Argument, das für die Malediven spricht ist vor allem das Klima. Denn dieses macht das Archipel mitten im Indischen Ozean zu einem beliebten Reiseziel. Kälter als 30 °C wird es hier am Tag nicht und in der Nacht sinken die Temperaturen nicht unter 20 °C. Auch im Monat Mai, dem Monat mit dem meisten Niederschlag und der offiziellen Regenzeit auf den Malediven – jedenfalls auf den meisten Inseln – herrscht nicht den ganzen Tag über trübes Wetter. Denn schon nach wenigen Minuten ist es mit den Schauern vorbei. Und die anschließende Sonne, die dann noch mindestens 9 Stunden scheint, macht auch den Sand gleich wieder trocken.

Vorteil Touristeninsel

Bewährt hat sich auf den Malediven natürlich auch das Konzept der Touristeninseln. Dieses wurde aber vor allem zu Schutz der islamischen Kultur und Tradition von der Regierung einst so konzipiert. Es funktioniert dabei so, dass die Touristen auf der ihnen zugewiesenen Ferieninsel bleiben und dort hervorragend versorgt werden. Einheimische arbeiten dort zwar auch, müssen aber wenn es Abend wird bzw. wenn sie ihre Arbeit getan haben, die Inseln wieder verlassen. Die Einheimischen-Inseln indes dürfen die Touristen nicht betreten. Doch hier wurde in den letzten Jahren auch ein bisschen Kulanz sichtbar. Zumindest tagsüber sind einige Einheimischen-Inseln auch von Touristen betretbar.