Mit meiner Tochter in St. Moritz

Ich war im letzten Sommer mit meiner Tochter Lisa im Engadin. Wir hatten uns eines der Hotels in St. Moritz ausgesucht, damit wir etwas erleben können und auch einen zentralen Standpunkt haben, zu dem wir zurückkehren können. Das Engadin ist für Kinder sehr schön. Sie können hier viel lernen und viel entdecken und sich natürlich jeden Tag auspowern. Als wir ankamen, waren Lisa und ich gleichermaßen sprachlos von dem Hotel. So etwas Schönes hatten wir für einen so günstigen Preis nicht erwartet und so waren wir sehr froh, dieses Hotel gebucht zu haben. Den ersten Tag verbrachten wir dann auf dem Abenteuer- Spielplatz, den man von unserem Hotelzimmer durch das Fenster aus sehen konnte und so war Lisa am Abend ziemlich müde. Essen gegangen sind wir trotzdem noch. Es war nicht wirklich schwierig ein Restaurant zu finden, aber viele Restaurants sind eher etwas für ältere Menschen und die wollen dann natürlich auch nicht gestört werden. Das beherzigte ich natürlich, denn ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der ich kein Kind hatte und genervt war, dass ein Kind am Nachbartisch die ganze Zeit redet oder herumschreit.

restaurant-690569_640

Foto: Unsplash / pixabay

Zwar ist meine Tochter sehr ruhig, aber ich wollte den Anderen natürlich nicht den Abend verderben, zumal es schon relativ spät war. Wir fanden ein Restaurant, das sogar eine Spielecke hatte und gut bürgerliche Küche. Für mich gab es ein Schnitzel mit Pommes und für meine Kleine Spaghetti mit Soße. Ein gutes Essen, was für Kinder geeignet ist und auch mich glücklich gemacht hat. In der Spielecke des Restaurants lernte mein Kind dann andere Kinder kennen und so sprachen mich die Eltern an, die übrigens sehr nett waren. Sie würden morgen an die Engadiner Seenplatte gehen, ob wir nicht Lust hätten mitzukommen, denn dann könnten die Kinder miteinander spielen und man selbst hätte Ruhe. Ich fragte Lisa und sie sagte sofort ja. Ich hielt es auch für eine gute Idee und so verabredeten wir uns für den nächsten Tag um 15 Uhr. Nach dem Essen gingen wir noch eine Runde spazieren und fielen danach todmüde ins Bett. Abends kam Findet Nemo im Fernsehen, aber Lisa bekam davon gar nicht viel mit, obwohl es ihr Lieblingsfilm ist.