Spielen & Schwimmen am Engadiner See

Am vorherigen Tag hatten meine Tochter Lisa und ich im Restaurant eine andere Familie kennengelernt, die gern mit uns an die Engadiner Seenplatte gehen wollten, damit die Kinder miteinander spielen können. Das hatten sie am Abend nämlich im Restaurant sehr schön getan und ich habe mich auch auf Anhieb gut mit den Eltern verstanden. Um 15 Uhr trafen wir uns am verabredeten Treffpunkt und die Familie war genauso pünktlich wie wir. Von dort aus gingen wir zu einem See, der nicht sonderlich tief ist, an dem die Kinder auch schwimmen gehen und wo wir Eltern im Schatten liegen konnten. Lisa war fast sprachlos, weil der See so groß war und hat sich furchtbar gefreut, ins Wasser zu kommen. Ich habe ihr noch ein Gummitierchen aufgeblasen, damit sie etwas zum Festhalten hatte, denn eigentlich mag sie Seen nicht so gerne, weil sie nicht auf den Boden gucken kann. Das haben wir auf jeden Fall gemeinsam. Doch ihre Angst war wie weggeblasen und so musste sie sich irgendwie vor den anderen Kindern ein wenig aufspielen.

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Foto: Unsplash / pixabay

Meine Angst war aber noch da und so ging eigentlich nur ich mit dem Gummitierchen schwimmen. Ein paar Algen waren schon im Wasser, aber die waren so tief, dass man sich darüber keine Gedanken machen musste. Ohne Gummitierchen wollte ich trotzdem nicht schwimmen. Der Tag ging relativ schnell vorbei. Ich hatte ein paar nette Gespräche mit der anderen Familie und las auch ein Seiten in meinem guten Buch. Lisa bekam ich fast gar nicht zu Gesicht, weil sie einfach abgelenkt war und so hatte ich den ganzen Nachmittag eigentlich für mich.