Teneriffa – Massentourismus zerstört Natur

Ab den 1950er Jahren kamen die Touristen in Massen auf die Kanareninsel Teneriffa. Was dann folgte war ein wahrer Bauboom, der der Insel aber nicht gut tat von der Optik her. Denn es entstanden massenweise große Hotelkomplexe, die vor allem eines sollten – vielen Menschen eine Unterkunft geben. Dies hatte zur Folge, dass sich die Urlauber fühlten wie Sardinien und die Hotels selbst auch sehr unattraktiv waren. Am Aussehen der Hotels und damit auch der Insel an sich hat sich heute aber viele getan. Die meisten Bausünden der 1960er Jahren wurden nämlich beseitigt und durch andere Bauten ersetzt, die attraktiver sind. Da ab den 1970er Jahren aber der Massentourismus auf der Insel einsetzte, war es so, dass immer mehr Hotels gebaut werden mussten. Darüber hinaus musste man gleichzeitig auch mit anderen Problemen kämpfen, nämlich mit der zunehmenden Zerstörung der Natur.

Foto: Jörg Klemme, Hamburg  / pixelio.de
Foto: Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de


Wettere Ausweitung des Tourismus

In den 1990er Jahren kamen immer mehr Urlauber auf die Insel, die aber wiederum etwas anderes erleben wollten, also nicht nur Strandleben. Aus diesem Grund fingen die Verantwortlichen an auch das Hinterland der Insel Teneriffa für die Urlauber zu öffnen. So gerieten auch Wanderungen auf den Teide, den höchsten Berg Spaniens, der sich auf der Insel befindet, ins Blickfeld der Touristen. Des Weiteren gibt es noch andere Naturschönheiten, die man auf der Insel entdecken kann. Allerdings ergeben sich daraus wieder andere Probleme. Und zwar haben diese mit der Umwelt zu tun. Teneriffa ist nämlich nur eine Insel, die auch Probleme mit dem Trinkwasser hat.