Unsere Zeit auf Madeira

Mit meiner Freundin war ich auf Madeira zum Wandern unterwegs. Wir mögen beide die Natur besonders gern und fühlen uns am besten, wenn wir unterwegs sind. Besonders in den Küstengebieten ist die Natur auf Madeira noch ursprünglich und so hat man hier sogar endemische Arten. Korbblüter kann man sehen, zu denen auch Wucherblumen, Strohblumen, Gänsedisteln und Pappaus gehören. Alles grünt und blüht und gibt optisch einiges her. Die süßen Blumen wachsen einfach am Wegesrand, was ich wirklich schön fand. Bäume sind von der ursprünglichen Vegetation nicht übrig geblieben, da es nicht genug auf Madeira regnet. Sie kann man in einen von den unzähligen Parks anschauen, durch die man ebenfalls wandern kann. In der Übergangszone, ab ungefähr 200 Höhenmetern, findet man dann aber auch wieder einen Baumbestand in freier Natur. Hier gibt es Wachsmyrte, Barbusanos und die Kanarische Weide, die überall wächst, wo sie sich halten kann. Mit unserer Wandergruppe sind wir vor allem in den Regionen entlang gewandert, in der man sonst nicht wandern geht und ich fand die Erfahrung wirklich gut.

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Foto: dsattmann / pixabay

Auch sonst ist Madeira eine sehr schöne Insel. Sandstrände gibt es zwar nicht viele und die die es gibt, sind überlaufen, aber unser Hotel hatte einen Weg in Stein gehauen, sodass man von der Treppe direkt im Meer schwimmen gehen konnte. Das fand ich sehr schön, weil es einfach einmal etwas ganz anderes war, als immer nur am Strand zu liegen. Wir waren hauptsächlich aber zum Wandern da und das hat uns sehr gut gefallen. Ich kann es nur jedem empfehlen.