Versicherungen haben Geschichte

Autoversicherung oder Hausrat-Versicherung – es ist nötig sich abzusichern, erst recht in heutiger Zeit. Denn man weiß ja nie, was alles passieren könnte. Dabei sind Versicherungen auch nicht immer die Heilbringer. Erfunden wurde die Versicherung dabei eigentlich von einem babylonischen König – Hammurabi. Dieser hielt auf einer Stehle fest, was zu tun ist, wenn jemand einem anderen einen Schaden zugefügt hat. Damals ging es freilich nicht um irgendwelche Blechschäden, sondern um Wildunfälle. Bauschäden an Häusern wurden aber auch schon damals zum Streitthema. Und genau hier setzte das Gesetz von Hammurabi an. Von diesem Gesetz wusste man auch noch zu Zeiten der römischen Eroberungsfeldzüge durch Europa. Und auch die Griechen griffen die Versicherung auf, und zwar für ihre Haupthandelszweige – den Seehandel und den Handel zu Land.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
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So ging es weiter

Schon im 13. Jahrhundert konnte man sich gegen Alter und Krankheit bzw. Arbeitsunfähigkeit versichern. Das konnten sich allerdings nur die wenigsten leisten. Denn Versicherungen waren früher alles andere als billig. Das war früher so und daran hat sich nichts geändert. Dabei ging es in früheren Jahren fast immer so, dass einige wenige Ereignisse die Menschen dazu zwangen bzw. bewegten eine Versicherung für eine bestimmte Sache abzuschließen. So zum Beispiel der Brand in London im Jahr 1666. Seither waren in England Feuerversicherungen Vorschrift. Dies hatte Signalwirkung auch in anderen Ländern. So musste man ab 1676 auch in Hamburg eine Feuerversicherung abschließen. Mit der Zeit kam dieser Trend auch nach und nach in andere Länder Europa. Auch andere Versicherungen wurden in Europa implantiert.