Zum zweiten Mal im Engadin

Letztens war ich mit meiner Frau in der Schweiz. Das Engadin wollten wir uns schon immer einmal anschauen und so haben wir uns eines der Wellnesshotels Schweiz herausgesucht, um dort unseren Aufenthalt zu verbringen. Wir dachten, ein Wochenende würde reichen, um uns alles vom Engadin anzuschauen, aber wir lagen falsch. Zwei Wochen sollte man hier mindestens verbringen. Es geht auch weniger um die Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen kann, sondern eher um die vielen Aktivitäten, denen man hier nachgehen kann. Es gibt einfach alles und so bleiben keine Wünsche offen. Vom Schwimmen über Wellness bis hin zu Sport wird einem jeder Wunsch von den Augen abgelesen und so war ich mit meiner Frau rundum zufrieden im Engadin. Leider war eben die Zeit nun viel zu kurz, um all das zu machen, was wir gern gemacht hätten und so haben wir uns spontan dazu entschieden, noch einmal ins Engadin zu fahren. Unseren zweiten Besuch planten wir dann auch besser, sodass wir alles unter einen Hut bekommen würden.Bei unserem ersten Besuch dachten wir nämlich, dass wir einfach das machen, was sich ergeben würde, aber da man hier so viel machen kann, war das ab einem gewissen Punkt ziemlich schwierig.

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Foto: Claudia Huldi / pixelio.de

Wir wollten Klettern, Wandern, Schwimmen und Ausreiten mit Pferden, haben aber überhaupt nicht viel davon geschafft.Dadurch, dass wir erst am Freitagabend angekommen sind, fehlte uns der ganze Tag und so schafften wir es am Abend gerade einmal noch eine Runde zu schwimmen und Essen zu gehen. Da das Schwimmbad sich in einem Spa befindet, der zum Hotel gehört, haben wir den nächsten Tag diesen Spa besucht. Weil er so riesengroß ist, haben wir dort den ganzen Tag verbracht und hatten keine Lust noch irgendetwas anderes zu machen. Am Sonntag hatten wir dann gerade einmal noch Zeit für einen Spaziergang und zu sehen, was wir alles verpasst haben, aber wir schworen uns, dass unser nächster Urlaub im Engadin viel besser werden würde und das wurde er dann auch. Wir planten uns wirklich jeden Tag zurecht, wie wir ihn wollten, da wir nun wussten, welche Angebote es hier vor Ort gibt und so war jeder Tag ein Erlebnis.